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Made in Austria

Wissen validieren im Maklerbüro

Eine falsche Wohnfläche im Mail ist schwerer zurückzunehmen als ein Tippfehler

Interessenten fragen nach Fläche, Baujahr, Energiekennwerten und Betriebskosten. Wer hier Falsches schreibt, riskiert mehr als einen unzufriedenen Kunden. Deshalb entstehen bei uns Antworten nur aus freigegebenen Unterlagen und mit Fundstelle.

Die Ausgangslage

Zu jedem Objekt gibt es mehrere Unterlagen, die sich überschneiden: Exposé, Energieausweis, Grundrisse, Nutzwertgutachten oder Flächenberechnung, Betriebskostenaufstellung, Protokolle der Eigentümerversammlung. Nicht selten widersprechen sie sich im Detail. Die Wohnfläche im Exposé weicht von der Flächenberechnung ab, die Betriebskosten stammen aus dem Vorjahr, der Energieausweis ist abgelaufen.

Eine KI, die Interessentenfragen vorbeantwortet, nimmt die erste passende Angabe, die sie findet, und formuliert sie überzeugend. Ob es die richtige ist, prüft sie nicht. Im Maklergeschäft, in dem Angaben zum Objekt Gewicht haben, ist das kein theoretisches Risiko.

Vorgehen

So setzen wir an

  1. Schritt 1

    Freigegebene Objektunterlagen

    Je Objekt wird festgelegt, welche Unterlagen als Quelle gelten, jeweils mit Stand. Was nicht freigegeben ist, wird für Antworten nicht herangezogen.

  2. Schritt 2

    Widersprüche aufdecken

    Weichen Angaben zwischen Unterlagen voneinander ab, etwa bei Fläche, Baujahr oder Kosten, wird das markiert, bevor eine Antwort entsteht.

  3. Schritt 3

    Goldset aus echten Interessentenfragen

    Gemeinsam sammeln wir typische Fragen zu Ihren Objekten mit richtiger Antwort und Fundstelle. Daran wird der Ablauf abgenommen, bevor er in Betrieb geht.

  4. Schritt 4

    Freigabe durch den Makler

    Antwortentwürfe laufen auf der Stufe „Gelb“. Fragen zu Preis, Verhandlung oder rechtlichen Themen bleiben grundsätzlich beim Menschen.

Ein typischer Fall

Ein Interessent fragt nach der genauen Wohnfläche und den monatlichen Betriebskosten. Im Exposé steht eine gerundete Fläche, die Flächenberechnung nennt einen etwas anderen Wert, und die Betriebskostenaufstellung stammt aus dem vorletzten Jahr. Statt eines Entwurfs bekommt die Maklerin den Hinweis auf beide Abweichungen, fordert beim Hausverwalter die aktuelle Aufstellung an und antwortet dann mit Verweis auf die maßgeblichen Unterlagen.

Wo der Mensch entscheidet

Wir prüfen, ob eine Antwort durch freigegebene Unterlagen gedeckt ist. Die Richtigkeit der Unterlagen selbst und die Verantwortung für Angaben gegenüber Interessenten bleiben beim Maklerbüro.

Unsere Rolle und Grundsätze →

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Erstgespräch

Sehen wir uns Ihren größten Zeitfresser an.

Ein Gespräch, keine Präsentation. Wir schauen uns an, worüber in Ihrem Betrieb kommuniziert wird, wo Vorgänge auseinanderfallen und was sich mit welchem Aufwand automatisieren lässt. Unverbindlich.

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Häufig gestellte Fragen

Kontakt
Kann das System auch Fragen zur Finanzierung beantworten?

Nein. Fragen zu Finanzierung, Preis oder rechtlichen Themen gehen an Sie. Vorbereitet wird nur, was sich auf Objektunterlagen stützt.

Wie oft muss das Goldset erneuert werden?

Wenn sich die Art Ihrer Objekte oder Ihrer Unterlagen ändert. Für jedes neue Objekt reicht in der Regel die Freigabe seiner Unterlagen.

Was passiert bei fehlenden Unterlagen?

Dann entsteht kein Entwurf, sondern ein Hinweis, welche Unterlage fehlt. Eine offene Frage ist besser als eine geratene Angabe.