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Datenanalyse im Maklerbüro

Warum ein Objekt nicht verkauft wird, steht oft in den Anfragen

Die Maklersoftware zählt Kontakte. Die Kommunikation zeigt, was Interessenten wirklich fragen, wann sie abspringen und welche Einwände sich wiederholen. Daraus wird eine Grundlage für das Gespräch mit dem Eigentümer.

Die Ausgangslage

Viele Maklerbüros wissen recht genau, wie viele Anfragen ein Inserat erzeugt. Weniger klar ist, was danach passiert. Wie viele Anfragen wurden beantwortet? Wie viele führten zu einer Besichtigung? Wer hat nach der Besichtigung abgesagt, und mit welcher Begründung?

Genau diese Informationen sind wertvoll, wenn ein Objekt länger am Markt ist. Ob der Preis das Problem ist, die Lage, der Zustand oder die Präsentation im Inserat, lässt sich aus den Rückmeldungen der Interessenten oft ablesen. Nur stehen diese Rückmeldungen verteilt in Mails, Telefonnotizen und Portalnachrichten.

Ohne Zuordnung bleibt das Gespräch mit dem Eigentümer ein Austausch von Eindrücken. Mit Zuordnung wird es ein Gespräch über belegbare Muster.

Vorgehen

So setzen wir an

  1. Schritt 1

    Kommunikation dem Objekt zuordnen

    Portalanfragen, Mails, Anrufnotizen und Rückmeldungen nach Besichtigungen werden dem jeweiligen Objekt zugeordnet. Bei Unsicherheit schlägt das System vor, Sie bestätigen.

  2. Schritt 2

    Stufen der Vermarktung sichtbar machen

    Anfrage, Antwort, Besichtigung, Rückmeldung, Angebot. Für jedes Objekt wird erkennbar, an welcher Stelle Interessenten verloren gehen.

  3. Schritt 3

    Einwände bündeln

    Wiederkehrende Gründe für Absagen, etwa Preis, Zustand, Lärm oder Grundriss, werden aus den Rückmeldungen erkannt und mit Fundstelle zusammengefasst.

  4. Schritt 4

    In das Eigentümergespräch

    Die Auswertung wird zur Unterlage für das nächste Gespräch mit dem Eigentümer. Welche Schlüsse daraus gezogen werden, entscheiden Sie gemeinsam.

Ein typischer Fall

Eine Eigentumswohnung ist seit einiger Zeit inseriert, erzeugt viele Anfragen, aber kaum Angebote. Die Zuordnung der Rückmeldungen zeigt, dass Interessenten nach der Besichtigung auffallend oft die Höhe der Betriebskosten und eine anstehende Fassadensanierung ansprechen, nicht den Kaufpreis selbst. Der Makler bespricht mit dem Eigentümer, die Sanierungsunterlagen von Anfang an offen beizulegen, statt sofort über eine Preissenkung zu sprechen.

Wo der Mensch entscheidet

Ausgewertet werden Objekte und Vermarktungsabläufe, nicht einzelne Interessenten oder Mitarbeitende. Es entsteht kein Bewertungsprofil von Personen. Was aus der Auswertung für Preis oder Vermarktung folgt, entscheiden Makler und Eigentümer.

Unsere Rolle und Grundsätze →

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Häufig gestellte Fragen

Kontakt
Brauchen wir dafür Daten aus der Maklersoftware?

Für die Zuordnung genügen Objektnummer, Adresse und Inseratskennung. Die Bestände bleiben in Ihrer Software; ob eine Anbindung oder ein Export genutzt wird, klären wir im Einzelfall.

Werden Interessenten nach Kaufkraft bewertet?

Nein. Geprüft wird, ob eine Anfrage vollständig ist und wo sie im Ablauf steht. Eine Bewertung von Personen ist kein Ziel.

Kann man das dem Eigentümer direkt zeigen?

Als aufbereiteten Bericht ja, nach Ihrer Freigabe. Namen und Kontaktdaten von Interessenten gehören nicht hinein.