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Made in Austria

Datenanalyse für die Geschäftsführung

Der Monatsbericht kommt zu spät. Die ersten Signale stehen in den Mails.

Ihre Kennzahlen zeigen, wo der Betrieb steht. Warum er dort steht und wohin er sich gerade bewegt, erzählt die laufende Kommunikation. Wir bringen beides für Sie zusammen.

Die Ausgangslage

Die meisten Geschäftsführungen steuern über Umsatz, Deckungsbeitrag, Auftragsbestand und offene Posten. Diese Zahlen sind verlässlich, aber sie beschreiben Vergangenes. Wenn ein Großkunde abspringt, ist die Ursache oft über Monate in Reklamationen, verschobenen Terminen und knapper werdenden Antworten sichtbar gewesen – nur nicht an der Stelle, an der Sie hinsehen.

Dazu kommt, dass Informationen auf dem Weg nach oben gefiltert werden. Niemand meldet gern schlechte Nachrichten, solange sie noch lösbar scheinen. Das ist menschlich, führt aber dazu, dass Sie als Letzte erfahren, was im Betrieb schon alle ahnen.

Ein zusätzliches Dashboard löst das nicht. Es zeigt dieselben Zahlen in anderer Farbe. Was fehlt, ist der Blick in die Vorgänge selbst, verdichtet auf das, was eine Entscheidung braucht.

Vorgehen

So setzen wir an

  1. Schritt 1

    Vorgänge statt Postfächer betrachten

    Mails, Anrufnotizen und Nachrichten werden Kunden, Aufträgen und Projekten zugeordnet. Damit lässt sich je Vorgang erkennen, wie lange er offen ist, wie oft nachgefragt wurde und wie sich der Ton entwickelt.

  2. Schritt 2

    Frühsignale definieren, die für Sie zählen

    Gemeinsam legen wir fest, was in Ihrem Betrieb ein Warnzeichen ist: wiederholte Reklamationen bei einem Kunden, Liefertermine, die mehrfach verschoben werden, Anfragen, die unbeantwortet liegen bleiben.

  3. Schritt 3

    Verdichten auf Entscheidungshöhe

    Sie bekommen keine Rohdaten, sondern eine kurze Lage: welche Vorgänge auffällig sind, mit Verweis auf die zugrunde liegende Kommunikation, damit Sie selbst nachlesen können.

  4. Schritt 4

    Nachsteuern im Ablauf

    Aus einem Hinweis wird eine Aufgabe für die zuständige Person, ein Termin mit dem Kunden oder eine Frage an die Abteilung. Die Entscheidung, was passiert, treffen Sie.

Ein typischer Fall

Ein Betrieb mit mehreren Abteilungen erhält von einem langjährigen Kunden in kurzer Folge drei Mails mit Terminverschiebungen und eine Beschwerde über eine Teillieferung. Jede Nachricht ging an eine andere Person, keine wirkte für sich alarmierend. In der wöchentlichen Lage der Geschäftsführung erscheint der Kunde als auffällig, mit Links auf alle vier Nachrichten. Der Geschäftsführer ruft selbst an, bevor die nächste Ausschreibung des Kunden ohne seinen Betrieb läuft.

Wo der Mensch entscheidet

Analysiert werden Kunden, Aufträge und Abläufe, nicht die Leistung einzelner Mitarbeitender. Eine Auswertung, wer wie schnell antwortet, bauen wir nicht. Und die Schlüsse aus einem Signal ziehen Sie, nicht das System.

Unsere Rolle und Grundsätze →

Erstgespräch

Sehen wir uns Ihren größten Zeitfresser an.

Ein Gespräch, keine Präsentation. Wir schauen uns an, worüber in Ihrem Betrieb kommuniziert wird, wo Vorgänge auseinanderfallen und was sich mit welchem Aufwand automatisieren lässt. Unverbindlich.

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Häufig gestellte Fragen

Kontakt
Brauche ich dafür ein eigenes Reporting-Projekt?

Nein. Wir beginnen mit einem Ablauf und wenigen Signalen, die Ihnen heute fehlen. Erst wenn diese Lage im Alltag nützt, kommen weitere dazu.

Ersetzt das unsere Kennzahlen aus ERP und Buchhaltung?

Nein. Die Zahlen bleiben, wo sie sind. Die Analyse der Kommunikation ergänzt sie um das Warum und um frühe Hinweise.

Wie verhindere ich, dass das als Kontrolle der Belegschaft verstanden wird?

Indem es keine ist: Gegenstand sind Vorgänge, nicht Personen. Wir empfehlen, das vor dem Start offen im Betrieb zu kommunizieren und gegebenenfalls die Belegschaftsvertretung früh einzubinden.