Zum Inhalt springen
Made in Austria

Wissen validieren für die Disposition

Eine Terminzusage an den Kunden muss auf dem aktuellen Stand beruhen

In der Disposition ist eine plausible, aber falsche Auskunft schnell ausgesprochen: ein Zeitfenster, das nicht mehr hält, eine Regel, die geändert wurde. Deshalb stützen sich Entwürfe bei uns nur auf geprüfte Quellen, und die Disposition gibt frei.

Die Ausgangslage

Viele Kundenfragen an die Disposition wiederholen sich: Wann kommen Sie, was muss ich vorbereiten, kann ich den Termin verschieben, bis wann muss ich absagen? Die Antworten hängen an zwei Dingen: an festen Regeln Ihres Betriebs und am aktuellen Stand des Auftrags.

Beides kann sich schnell ändern. Ein Zeitfenster hält nicht mehr, weil der vorherige Einsatz länger dauert. Eine Stornoregel wurde angepasst, steht aber noch in einer alten Vorlage. Ein Sprachmodell erkennt das nicht von allein und formuliert eine Zusage, die in diesem Moment nicht mehr stimmt.

Vorgehen

So setzen wir an

  1. Schritt 1

    Regeln und Vorlagen freigeben

    Welche Regeln – Zeitfenster, Absagefristen, Vorbereitung beim Kunden – Antworten stützen dürfen, legt Ihr Betrieb fest. Jede Regel hat eine namentlich zuständige Person.

  2. Schritt 2

    Auskunft nur aus aktuellem Stand

    Antwortentwürfe zum Termin stützen sich auf den aktuellen Auftragsstand und die letzten Rückmeldungen. Ist der Stand unklar, entsteht kein Zeitfenster, sondern ein Hinweis an die Disposition.

  3. Schritt 3

    Widersprüche markieren

    Widerspricht eine Rückmeldung von unterwegs dem geplanten Zeitfenster oder eine Vorlage der aktuellen Regel, wird das im Entwurf und bei der zuständigen Person angezeigt.

  4. Schritt 4

    Abnahme mit echten Kundenfragen

    Aus Ihrem Alltag sammeln wir reale Fragen mit Sollantwort und Quelle. Daran nimmt Ihre Disposition den Ablauf ab, getrennt von der Konfiguration. Ein erfundenes Zeitfenster oder eine erfundene Regel schließt den Ablauf aus, bis die Ursache behoben ist.

Ein typischer Fall

Eine Kundin fragt per Mail, ob sie den Termin am nächsten Tag noch kostenfrei verschieben kann. Die freigegebene Regel nennt eine Absagefrist, eine ältere Terminbestätigung an die Kundin enthielt noch die frühere Regel. Der Entwurf zitiert die aktuelle Regel, markiert den Widerspruch zur verschickten Bestätigung und lässt die Entscheidung offen. Der Disponent entscheidet, die Verschiebung kulant zu behandeln, und die alte Vorlage wird aus dem Bestand genommen.

Wo der Mensch entscheidet

Terminzusagen und Kulanzentscheidungen trifft Ihre Disposition. Wir liefern ein Verfahren, das Auskünfte prüfbar macht, keine Gewähr für Ihre Regeln und keine Rechtsauskunft. Standorte von Personen fließen nicht in Auskünfte ein.

Unsere Rolle und Grundsätze →

Erstgespräch

Sehen wir uns Ihren größten Zeitfresser an.

Ein Gespräch, keine Präsentation. Wir schauen uns an, worüber in Ihrem Betrieb kommuniziert wird, wo Vorgänge auseinanderfallen und was sich mit welchem Aufwand automatisieren lässt. Unverbindlich.

Erstgespräch vereinbaren

Häufig gestellte Fragen

Kontakt
Kann das System ein Zeitfenster selbst nennen?

Nur im Entwurf und nur aus dem aktuellen Auftragsstand. Ob das Zeitfenster an den Kunden geht, entscheidet die Disposition bei der Freigabe.

Was passiert, wenn sich eine Regel ändert?

Die zuständige Person aktualisiert die Quelle. Ab dann stützen sich Entwürfe auf den neuen Stand, ältere Fassungen werden nicht mehr verwendet.

Wer nimmt den Ablauf ab?

Ihre Disposition, anhand des gemeinsam erstellten Goldsets. Wir konfigurieren, Sie bewerten – das bleibt getrennt.