Handwerk
Gearbeitet wird auf der Baustelle. Der Papierkram sollte hinterherkommen, nicht im Weg stehen.
Im Handwerksbetrieb klingelt das Telefon, während der Monteur auf der Leiter steht. Die Anfrage wird im Kopf behalten, das Foto bleibt im Handy, der Regiebericht entsteht am Abend aus dem Gedächtnis. Hier setzen wir an: nicht beim Handwerk, sondern bei allem, was rundherum verloren geht.
Alltag
Wo im Handwerk Zeit verloren geht
Anrufe kommen, wenn die Hände voll sind
Kundinnen und Kunden rufen direkt am Handy des Meisters an, weil sie die Nummer vom letzten Mal haben. Wer gerade eine Leitung verpresst oder auf dem Dach steht, notiert nichts. Was der Anrufer wollte, ist am Abend oft nur noch ungefähr bekannt.
Angebote bleiben liegen
Eine Anfrage für ein neues Bad, eine Unterverteilung oder einen Einbauschrank braucht Maße, Fotos und eine Besichtigung. Bis alles beisammen ist, vergehen Wochen – und dazwischen weiß niemand im Büro, wo die Anfrage gerade steht.
Fotos stecken in privaten Handys
Die Bilder vom Rohbau, von der alten Verkabelung oder vom morschen Sparren sind wertvoll, für die Abrechnung wie für spätere Reklamationen. Meistens liegen sie im Fotoalbum eines Mitarbeiters zwischen Urlaubsbildern.
Regieberichte entstehen aus dem Gedächtnis
Zusätzliche Arbeiten, Material von der Werkstatt, die halbe Stunde Wartezeit wegen des Fliesenlegers. Was nicht am selben Tag aufgeschrieben wird, fehlt später in der Rechnung oder sorgt für Diskussionen mit dem Auftraggeber.
Vier Themen
Wo wir ansetzen
Datenanalyse, Kommunikation, Wissensmanagement und die Prüfung von Wissen hängen zusammen. Jedes Thema hat für Ihre Branche eine eigene Seite.
Datenanalyse
Was dem Betrieb durch die Finger rinnt, steht selten in der Buchhaltung
Die Rechnung zeigt, was verrechnet wurde. Sie zeigt nicht die Anfragen, die nie beantwortet wurden, und nicht die Zusatzarbeiten, die niemand aufgeschrieben hat. Genau dort lohnt sich der Blick in die eigene Kommunikation.
Kommunikation
Der Kunde ruft an, schreibt und schickt Fotos. Bei Ihnen landet eine Baustelle.
Handwerk ist Zuruf-Geschäft. Das wird sich nicht ändern, und das muss es auch nicht. Was sich ändern lässt: dass jede Nachricht dort ankommt, wo der Auftrag geführt wird, und nicht im Handy des Mitarbeiters, der gerade Dienst hatte.
Wissensmanagement
Der erfahrene Monteur weiß, wo die Leitung liegt. Der neue sollte es auch wissen.
Im Handwerk steckt Wissen in Erfahrung und in Details: welches Fabrikat beim Kunden verbaut ist, wie die Steigleitung verläuft, was der Hausverwalter beim letzten Mal gesagt hat. Wir halten dieses Wissen am Objekt, damit es nicht mit einer Person in Pension geht.
Wissen validieren
Falsches Ersatzteil, falscher Fördersatz: Beides fällt erst beim Kunden auf
Eine KI kann Herstellerunterlagen schnell durchsuchen und Rückfragen vorformulieren. Sie kann sich dabei auch irren, und zwar überzeugend. Deshalb gilt bei uns: keine Auskunft ohne Fundstelle, keine Inbetriebnahme ohne Abnahme durch Ihren Betrieb.
Anwendungsfälle
Konkrete Abläufe zum Einstieg
Wir beginnen mit einem Ablauf, der heute spürbar Zeit kostet. Erst wenn er trägt, kommt der nächste dazu.
Anrufe und Sprachnachrichten dem Auftrag zuordnen
Aus Anrufen und Sprachnachrichten wird eine Notiz am richtigen Auftrag.
Angebotsanfragen vollständig machen
Fehlende Angaben in Anfragen erkennen und gezielt nachfragen.
Regiebericht aus Notizen und Fotos entwerfen
Ein Entwurf des Regieberichts aus dem, was auf der Baustelle ohnehin entsteht.
Objektinfo vor dem Servicetermin
Verbaute Geräte, frühere Arbeiten und Besonderheiten vor dem Einsatz – mit Quelle.
Offene Angebote im Blick behalten
Angebote ohne Rückmeldung erkennen und rechtzeitig an das Büro melden.
Ihre Werkzeuge bleiben
Wir lösen keine Systeme ab, die im Handwerk gut funktionieren. Wo eine Schnittstelle existiert, binden wir an; wo nicht, klären wir in der Analysephase, was möglich ist und mit welchem Aufwand.
Wie Integrationen ablaufen →In der Branche verbreitet
- Handwerkersoftware für Angebot und Rechnung (z. B. Label, TopKontor, Streit V.1)
- Microsoft 365
- Zeiterfassungs-Apps
- Online-Shops der Großhändler
- Outlook- oder Google-Kalender
Die Nennung bedeutet nicht, dass für jedes dieser Systeme schon eine fertige Anbindung besteht.
Branchenneutral
OfficeHub: Alle Kanäle. Ein sauberer Vorgang.
Die Basis-Vorgangsplattform. Kommunikation, Anfragen und Aufgaben laufen zentral zusammen. Sie starten mit Vorgängen; wenn das Geschäft komplexer wird, wächst die Struktur mit, ohne dass Sie etwas umbauen. Es sind dieselben Vorgänge.
Erstgespräch
Sehen wir uns an, wo im Handwerk bei Ihnen Zeit verloren geht.
Ein Gespräch, keine Präsentation. Wir schauen uns an, worüber in Ihrem Betrieb kommuniziert wird, wo Vorgänge auseinanderfallen und was sich mit welchem Aufwand automatisieren lässt. Unverbindlich.
Erstgespräch vereinbarenMüssen unsere Monteure eine neue App lernen?
So wenig wie möglich. Wer auf der Baustelle ist, soll weiter fotografieren, Sprachnachrichten schicken und telefonieren wie bisher. Die Ordnung entsteht im Büro und im System, nicht durch zusätzliche Formulare auf dem Handy.
Bleibt unsere Handwerkersoftware führend?
Ja. Angebote, Aufträge und Rechnungen bleiben in dem Programm, mit dem Sie heute kalkulieren und fakturieren. Wo eine Schnittstelle existiert, binden wir an; sonst klären wir in der Analysephase, wie Daten sinnvoll übergeben werden.
Ist das für einen kleinen Betrieb überhaupt sinnvoll?
In kleinen Betrieben macht oft eine Person Büro, Disposition und Kundengespräch zugleich – meist die Chefin oder der Chef nach Feierabend. Ob sich eine Entlastung lohnt, prüfen wir im Erstgespräch an einem konkreten Ablauf aus Ihrem Betrieb.
Schreibt das System selbstständig an unsere Kunden?
Nein. Terminbestätigungen, Rückfragen oder Angebotserinnerungen werden vorbereitet. Hinausgeschickt wird erst, wenn jemand aus Ihrem Betrieb den Entwurf gesehen und freigegeben hat.