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Made in Austria

Kommunikation in der Weiterbildung

Eine Interessentin, drei Kanäle, ein Vorgang

Erst das Formular auf der Website, dann eine Mail mit Nachfrage, dann ein Anruf im Sekretariat. Wir führen das zusammen, damit niemand zweimal antwortet und niemand vergessen wird.

Die Ausgangslage

In der Weiterbildung ist der Weg zur Anmeldung oft länger als gedacht. Interessierte wollen wissen, ob der Kurs zu ihrem Vorwissen passt, ob ein Platz frei ist, ob der Arbeitgeber oder eine Förderstelle die Kosten übernimmt. Diese Fragen kommen über das Kontaktformular, per Mail an das allgemeine Postfach, direkt an eine Trainerin oder telefonisch.

Im Sekretariat wird daraus Suchen: Wurde die Dame schon zurückgerufen? Hat jemand die Unterlagen zur Anmeldung geschickt? Steht die Person auf der Warteliste oder nur in einer Mail? Vor Semesterbeginn und vor Förderfristen verdichtet sich das zu Wochen, in denen das Postfach den Tag bestimmt.

Dazu kommt die Kommunikation während des Kurses: Raumänderungen, Ausfälle, Hinweise zu Unterlagen. Sie muss alle Teilnehmenden erreichen und darf trotzdem nicht widersprüchlich sein.

Vorgehen

So setzen wir an

  1. Schritt 1

    Eingänge bündeln

    Formular, Mail und Telefonnotiz zu derselben Person und demselben Kurs laufen in einen Vorgang. Wer übernimmt, sieht, was schon gefragt und beantwortet wurde.

  2. Schritt 2

    Anliegen einordnen

    Platzanfrage, Frage zu Voraussetzungen, Förderung, Terminwunsch, Abmeldung. Die Einordnung bestimmt, ob das Sekretariat, die Programmverantwortung oder die Förderberatung übernimmt.

  3. Schritt 3

    Antworten aus dem Kurskontext

    Entwürfe greifen auf die Ausschreibung, freie Plätze und freigegebene Informationen zu. Versendet wird erst, wenn ein Mensch den Entwurf geprüft hat.

  4. Schritt 4

    Zusagen nachhalten

    Versprochene Rückrufe, angeforderte Bestätigungen und offene Wartelistenplätze bleiben sichtbar, bis sie erledigt sind.

Ein typischer Fall

Ein Interessent füllt das Formular für einen Sprachkurs aus und schreibt am nächsten Tag eine Mail, ob auch ein späterer Einstieg möglich ist. Beide Eingänge landen im selben Vorgang. Das Sekretariat erhält einen Antwortentwurf, der den nächsten Einstiegstermin aus der Ausschreibung nennt und auf die Einstufung verweist. Die Mitarbeiterin ergänzt einen Satz und versendet.

Wo der Mensch entscheidet

Nachrichten an Interessierte und Teilnehmende gehen nur nach Freigabe hinaus. Ob jemand für einen Kurs geeignet ist, beurteilt das System nicht – es bereitet Informationen vor, entscheiden und beraten Sie.

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Erstgespräch

Sehen wir uns Ihren größten Zeitfresser an.

Ein Gespräch, keine Präsentation. Wir schauen uns an, worüber in Ihrem Betrieb kommuniziert wird, wo Vorgänge auseinanderfallen und was sich mit welchem Aufwand automatisieren lässt. Unverbindlich.

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Häufig gestellte Fragen

Kontakt
Müssen Teilnehmende ein neues Portal nutzen?

Nein. Sie schreiben und rufen an wie bisher. Die Ordnung entsteht in Ihrer Verwaltung.

Kommen auch Mails an einzelne Trainer in den Vorgang?

Nur, wenn die Trainer das wollen und die Adresse angebunden wird. Viele Träger beginnen mit dem zentralen Postfach und dem Formular.

Was passiert bei Anfragen von Minderjährigen oder deren Eltern?

Unser Schwerpunkt liegt auf Erwachsenenbildung. Angebote für Minderjährige klammern wir aus, bevor etwas angebunden wird, und klären die Abgrenzung gemeinsam mit Ihnen.