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Begriff · Datenanalyse

KI-Potenzialanalyse

Eine KI-Potenzialanalyse untersucht die Abläufe eines Betriebs daraufhin, wo KI tatsächlich Arbeit abnehmen oder verbessern kann – und wo nicht. Das Ergebnis ist eine priorisierte Liste konkreter Anwendungsfälle mit Aufwand, Voraussetzungen und Risiken, keine allgemeine Technologieempfehlung.

Wozu eine Potenzialanalyse dient

Viele Betriebe spüren Druck, „etwas mit KI“ zu machen, wissen aber nicht, wo. Werkzeuge werden ausprobiert, bleiben aber Insellösungen für einzelne Mitarbeitende. Eine Potenzialanalyse dreht die Frage um: Statt von der Technik auszugehen, beginnt sie bei den Abläufen, die heute Zeit kosten, fehleranfällig sind oder an wenigen Personen hängen. Erst dann wird geprüft, ob KI dort überhaupt etwas beitragen kann.

Typischer Ablauf

Am Anfang stehen Gespräche mit Geschäftsführung und den Menschen, die die Abläufe tragen. Danach werden echte Vorgänge betrachtet: Wie kommen Anfragen herein, welche Informationen werden gesucht, wo wird wiederholt dasselbe geschrieben? Aus diesen Beobachtungen entstehen Kandidaten für Anwendungsfälle. Jeder Kandidat wird bewertet nach Häufigkeit, Aufwand heute, Verfügbarkeit der nötigen Daten, Risiko bei Fehlern und Aufwand für die Umsetzung. Am Ende steht eine Empfehlung, womit begonnen werden sollte.

Woran man eine gute Analyse erkennt

Eine gute Analyse nennt auch Abläufe, für die sie von KI abrät, und begründet das. Sie stützt sich auf beobachtete Vorgänge, nicht nur auf Workshop-Ergebnisse. Sie benennt Voraussetzungen offen: welche Daten fehlen, welche Freigaben nötig sind, wer zuständig wäre. Und sie empfiehlt einen kleinen Start mit einem einzigen Ablauf statt eines großen Programms. Vorsicht ist angebracht, wenn das Ergebnis vor allem aus der Empfehlung eines bestimmten Produkts besteht.

Grenzen der Analyse

Eine Potenzialanalyse liefert begründete Einschätzungen, keine sicheren Prognosen. Ob ein Anwendungsfall im Alltag trägt, zeigt sich erst im Betrieb, etwa in einer Messphase, in der das System mitliest, ohne zu handeln. Auch rechtliche und organisatorische Fragen, etwa zur Einbindung der Belegschaft, gehören dazu, können aber in der Analyse nur benannt, nicht abschließend geklärt werden.

Wie KheepU die Analyse aufbaut

Wir beginnen mit Interviews und werten anschließend die reale Kommunikation zu den ausgewählten Abläufen aus, statt uns nur auf Schilderungen zu verlassen. Das Ergebnis ist eine Entscheidungsgrundlage mit priorisierten Anwendungsfällen und der Empfehlung, womit begonnen werden sollte und womit nicht.

Erstgespräch

Sehen wir uns Ihren größten Zeitfresser an.

Ein Gespräch, keine Präsentation. Wir schauen uns an, worüber in Ihrem Betrieb kommuniziert wird, wo Vorgänge auseinanderfallen und was sich mit welchem Aufwand automatisieren lässt. Unverbindlich.

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Häufig gestellte Fragen

Kontakt
Brauchen wir für eine Potenzialanalyse bereits KI-Werkzeuge im Haus?

Nein. Die Analyse setzt bei den Abläufen an, nicht bei vorhandener Technik. Bereits genutzte Werkzeuge werden aber berücksichtigt.

Was passiert nach der Analyse?

Im besten Fall wird ein einzelner, gut abgegrenzter Ablauf umgesetzt und in einer Messphase überprüft. Ob und mit wem Sie das tun, entscheiden Sie unabhängig von der Analyse.

Ist eine Potenzialanalyse förderfähig?

In einigen Programmen ja, etwa im Rahmen von KMU.DIGITAL. Die Bedingungen ändern sich jedoch und sollten für den eigenen Fall aktuell geprüft werden.