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Kommunikation in der Apotheke

Die Frage nach dem Notdienst sollte keine Beratung unterbrechen

Viele Anfragen an eine Apotheke sind organisatorisch und wiederholen sich. Wir nehmen sie strukturiert auf und bereiten Antworten vor, damit das Team sie freigeben kann, ohne von der Tara wegzumüssen. Was nach Beratung klingt, geht sofort an einen Menschen.

Die Ausgangslage

Eine Apotheke ist über viele Wege erreichbar: Telefon, Mail, Kontaktformular, Vorbestell-App, manchmal auch Messenger. Dazu kommen Lieferanten, Großhandel, Ärztepraxen in der Nachbarschaft und Pflegeeinrichtungen. Die Nachrichten landen in unterschiedlichen Postfächern und auf unterschiedlichen Geräten.

Zwischen all dem sind Anliegen sehr unterschiedlicher Art gemischt. Die Frage, ob am Samstag geöffnet ist, steht neben einer Rückfrage des Großhandels und neben einer Nachricht, die eine fachliche Einschätzung braucht. Alles wird von denselben Menschen gelesen, oft zwischen zwei Kundengesprächen.

Das Ziel ist deshalb nicht, schneller zu antworten, sondern zu trennen: Organisatorisches wird vorbereitet, Fachliches kommt ohne Umweg zu den Menschen, die es beurteilen dürfen.

Vorgehen

So setzen wir an

  1. Schritt 1

    Kanäle zusammenführen

    Mail, Kontaktformular und Nachrichten aus der Vorbestell-App laufen in einen gemeinsamen Eingang. Die bestehenden Postfächer und die Telefonanlage bleiben und werden angebunden.

  2. Schritt 2

    Organisatorisch oder nicht

    Das System ordnet nur eine fest vereinbarte Liste organisatorischer Anliegen ein. Was nicht eindeutig dazugehört, wird nicht weiter bearbeitet und unverändert an das Team gegeben.

  3. Schritt 3

    Antworten vorbereiten

    Für Öffnungszeiten, Notdienst, Zustellung oder Abholbereitschaft entsteht ein Entwurf aus freigegebenen Informationen. Ein Teammitglied prüft und versendet.

  4. Schritt 4

    Lieferanten getrennt führen

    Nachrichten von Großhandel und Herstellern werden als eigene Vorgänge geführt, damit Rückstände und Retouren nicht zwischen Kundenanfragen verschwinden.

Ein typischer Fall

Am Freitagnachmittag kommen über Formular und Mail mehrere Fragen, ob die Apotheke am Feiertag geöffnet hat und wo der nächste Notdienst ist. Für alle liegt ein Entwurf vor, der sich auf den aktuellen Notdienstplan stützt. Eine der Nachrichten enthält zusätzlich eine Frage zur Einnahme. Diese wird nicht beantwortet, sondern gekennzeichnet und an die diensthabende Apothekerin gegeben.

Wo der Mensch entscheidet

Keine Nachricht verlässt die Apotheke ohne Freigabe. Pharmazeutische Fragen beantwortet das System nie, auch nicht im Entwurf. Inhalte mit Gesundheitsbezug werden nur nach gesonderter schriftlicher Vereinbarung und mit erhöhter Schutzstufe verarbeitet.

Unsere Rolle und Grundsätze →

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Sehen wir uns Ihren größten Zeitfresser an.

Ein Gespräch, keine Präsentation. Wir schauen uns an, worüber in Ihrem Betrieb kommuniziert wird, wo Vorgänge auseinanderfallen und was sich mit welchem Aufwand automatisieren lässt. Unverbindlich.

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Häufig gestellte Fragen

Kontakt
Werden Telefonanrufe automatisch beantwortet?

Nicht ohne Ihre Entscheidung. Jede Fähigkeit beginnt auf der Stufe „Gelb“: Das System bereitet vor, ein Mensch gibt frei. Fachliche Anliegen bleiben grundsätzlich auf „Rot“.

Was passiert mit Nachrichten, die Gesundheitsangaben enthalten?

Ohne gesonderte Vereinbarung werden sie nicht inhaltlich bearbeitet, sondern als „nicht organisatorisch“ an das Team gegeben. Wie mit solchen Nachrichten umgegangen wird, legen wir vor dem Start schriftlich fest.

Müssen Kunden einen neuen Kanal nutzen?

Nein. Sie erreichen die Apotheke weiter wie gewohnt. Die Ordnung entsteht auf Ihrer Seite.