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Made in Austria

Compliance

Was das System vorbereitet, soll sich später erklären lassen

Für Compliance ist nicht entscheidend, ob KI im Betrieb eingesetzt wird, sondern ob sich im Nachhinein rekonstruieren lässt, wer auf welcher Grundlage was entschieden hat. Darauf ist unser Aufbau ausgerichtet: Quellenpflicht, Freigabestufen im System, eine benannte Person je Fähigkeit.

Alltag

Wo Zeit und Überblick verloren gehen

Entscheidungen stehen in Mails

Eine Ausnahme vom Standardvertrag, eine Kulanz über der üblichen Grenze, ein Lieferant, der trotz offener Prüfung beauftragt wurde. Begründet wurde das in einem Mailverlauf, den nach einem Jahr niemand mehr zusammenbekommt.

Richtlinien und Praxis laufen auseinander

Die interne Richtlinie sagt das eine, die eingespielte Praxis in der Abteilung etwas anderes. Auffällig wird das erst bei einer Prüfung oder wenn etwas schiefgeht.

Werkzeuge ohne Freigabeweg

Mitarbeitende lassen Texte mit frei verfügbaren KI-Werkzeugen formulieren. Ob die Antwort an einen Geschäftspartner von einem Menschen geprüft wurde, ist nicht festgehalten.

Zuständigkeit ist diffus

Bei automatisierten Abläufen fühlt sich niemand für das Ergebnis verantwortlich: die IT nicht, weil sie nur betreibt, die Fachabteilung nicht, weil sie nur nutzt.

Was Sie vor dem Start wissen sollten

  • Lässt sich für jede vorbereitete Antwort nachvollziehen, aus welchen Quellen sie entstanden ist und wer sie freigegeben hat?
  • Welche Freigabestufe gilt für welche Fähigkeit, und ist sie im System hinterlegt oder nur beschrieben?
  • Wer ist für das Ergebnis einer Fähigkeit namentlich zuständig?
  • Wie werden die Fragen unserer Prüfer zur Verarbeitung beantwortet?

Erstgespräch

Sehen wir uns Ihren größten Zeitfresser an.

Ein Gespräch, keine Präsentation. Wir schauen uns an, worüber in Ihrem Betrieb kommuniziert wird, wo Vorgänge auseinanderfallen und was sich mit welchem Aufwand automatisieren lässt. Unverbindlich.

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Häufig gestellte Fragen

Kontakt
Erfüllt die Lösung unsere regulatorischen Anforderungen?

Das können wir pauschal nicht zusagen, weil es von Ihren Anforderungen und Abläufen abhängt. Wir beschreiben, was das System tut und dokumentiert, und beantworten Ihre konkreten Fragen schriftlich. Die Bewertung liegt bei Ihnen.

Kann das System selbstständig Entscheidungen treffen?

Nur in Abläufen ohne Außenwirkung und mit eindeutigem Ergebnis, Stufe Grün. Alles, was nach außen geht, läuft mindestens auf Gelb: Das System bereitet vor, ein Mensch gibt frei.

Sind die Freigabestufen nur eine Konvention?

Nein. Sie sind im System hinterlegt. Was auf Rot steht, ist funktional abgeschaltet, und im Zweifel gilt die strengere Stufe.

Womit sollten wir beginnen?

Mit einem Ablauf, bei dem heute unklar ist, wer was freigegeben hat. Dort zeigt sich am schnellsten, ob die Nachvollziehbarkeit im Alltag trägt.