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Ratgeber · Datenanalyse

Welche Daten braucht KI im Betrieb?

Für die meisten betrieblichen Anwendungen braucht KI keine riesigen Datenmengen, sondern das passende Wissen in geprüfter Form, die Kommunikation zum jeweiligen Vorgang und klare Regeln, was sie verwenden darf. Entscheidend sind Aktualität und Zuordnung, nicht Menge.

Das Missverständnis von den großen Datenmengen

Viele Betriebe glauben, sie hätten zu wenige Daten für KI. Diese Annahme stammt aus der Zeit, als für jede Aufgabe ein eigenes Modell mit umfangreichen Beispieldaten erstellt werden musste. Heutige Sprachmodelle bringen allgemeines Sprachverständnis mit. Was ihnen fehlt, ist das Wissen über Ihren Betrieb: Ihre Produkte, Abläufe, Bedingungen und die Geschichte eines Vorgangs. Dieses Wissen wird bei Bedarf bereitgestellt, nicht in das Modell eingebaut.

Drei Arten von Daten, die es braucht

Erstens Bezugswissen: Preislisten, Bedingungen, Produktbeschreibungen, interne Regeln, häufige Antworten. Es sollte aktuell und geprüft sein, mit klarer Zuständigkeit. Zweitens Vorgangsdaten: die bisherige Kommunikation zu einem Fall, Status aus dem führenden System, beteiligte Personen. Drittens Regeln: Was darf verwendet werden, was nicht, wer gibt frei? Fehlt eine dieser Arten, entstehen typische Probleme – veraltete Antworten, fehlender Kontext oder Unsicherheit, was erlaubt ist.

Was KI nicht braucht

Sie braucht keinen vollständigen Export aller Betriebsdaten in ein neues System. Sie braucht keine Inhalte, die für den Ablauf irrelevant sind, und sollte sie auch nicht bekommen. Besser ist es, Wissen dort zu lassen, wo es gepflegt wird, und es für den jeweiligen Vorgang gezielt heranzuziehen. Das verringert das Risiko, dass vertrauliche Inhalte in Antworten landen, in die sie nicht gehören.

Qualität vor Menge

Ein veraltetes Dokument richtet mehr Schaden an als ein fehlendes, weil es eine falsche Antwort mit scheinbarer Begründung erzeugt. Deshalb lohnt es sich, das Bezugswissen zu prüfen: Gibt es Widersprüche, ist etwas überholt, wer ist zuständig? Antworten sollten stets angeben, auf welche Quelle sie sich stützen. Wenn keine Quelle vorhanden ist, sollte das System das sagen, statt eine Antwort zu erfinden.

Einordnung bei KheepU

KheepU verbindet vorhandene Quellen, statt sie zu kopieren, und legt gemeinsam mit dem Betrieb Schutzstufen fest. Wissen wird vor dem Einsatz mit realen Fragen geprüft; Antworten ohne Quelle werden nicht ausgegeben.

Erstgespräch

Sehen wir uns Ihren größten Zeitfresser an.

Ein Gespräch, keine Präsentation. Wir schauen uns an, worüber in Ihrem Betrieb kommuniziert wird, wo Vorgänge auseinanderfallen und was sich mit welchem Aufwand automatisieren lässt. Unverbindlich.

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Häufig gestellte Fragen

Kontakt
Wird die KI mit unseren Daten verändert?

Bei dem hier beschriebenen Vorgehen nicht. Das Wissen wird für den jeweiligen Vorgang bereitgestellt. Details dazu stehen auf unserer Sicherheitsseite.

Was, wenn unser Wissen nirgends aufgeschrieben ist?

Dann ist das der erste Schritt. Oft lässt sich aus bisherigen Antworten im Postfach ableiten, welches Wissen gebraucht wird, und es gezielt festhalten.

Brauchen wir dafür ein neues zentrales System?

Nicht zwingend. Bestehende Systeme können führend bleiben, solange sich die relevanten Inhalte gezielt abrufen lassen.