Prüfbarkeit statt Glaubwürdigkeit
Sprachmodelle formulieren gleichmäßig sicher, ob sie richtig liegen oder nicht. Der Ton taugt also nicht als Maßstab. Eine Fundstelle verschiebt die Frage von „klingt das richtig?“ zu „steht das dort?“. Diese zweite Frage kann jede Mitarbeiterin beantworten, auch ohne das Thema im Detail zu kennen.
Wie genau eine Fundstelle sein sollte
Ein Verweis auf „das Handbuch“ hilft wenig, wenn es zweihundert Seiten hat. Brauchbar ist eine Angabe, die das konkrete Dokument, dessen Stand und den Abschnitt oder die Passage nennt, idealerweise als direkter Link oder als zitierter Ausschnitt. Je kürzer der Weg von der Antwort zur Belegstelle, desto eher wird tatsächlich nachgesehen.
Keine Quelle, keine Antwort
Die konsequente Form der Quellenpflicht lautet: Findet das System keine passende Stelle in den freigegebenen Unterlagen, gibt es keine inhaltliche Antwort, sondern meldet die Lücke. Das wirkt anfangs unbequem, weil mehr Fragen offen bleiben. Es zeigt aber, wo das eigene Wissen nicht dokumentiert ist – eine nützliche Information für sich.
Wo die Quellenangabe nicht ausreicht
Eine genannte Quelle beweist noch nicht, dass sie richtig wiedergegeben wurde. Das Modell kann eine Passage verkürzen, eine Bedingung weglassen oder zwei Dokumente vermengen. Außerdem kann die Quelle selbst veraltet sein. Die Angabe ist deshalb Voraussetzung für die Prüfung, nicht ihr Ersatz. Stichproben, in denen jemand die Fundstelle wirklich öffnet, bleiben nötig.
Wie KheepU damit umgeht
In unseren Abläufen entsteht eine Antwort nur aus Unterlagen, die Sie freigegeben haben, und sie nennt die Stelle, auf die sie sich stützt. Fehlt eine solche Stelle, bekommt die zuständige Person einen Hinweis statt eines Entwurfs. Ihre Systeme bleiben dabei die führende Ablage; wir verweisen auf das Original, statt es zu kopieren.