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Made in Austria

Anwendungsfall · Maschinen- und Anlagenbau

Änderungswünsche im Auftrag nachvollziehen

Kundenänderungen erkennen, intern verteilen und mit Quelle in einer Liste führen.

Das Problem

Bei Sonderanlagen ändert sich die Spezifikation fast immer während der Abwicklung. Der Kunde schreibt dem Vertrieb, ruft den Konstrukteur an oder erwähnt bei einer Abstimmung, dass er ein weiteres Format fahren möchte. Manche Änderungen fließen sauber ins Änderungsmanagement, andere bleiben in einem Postfach stecken.

Spätestens bei der Abnahme wird das sichtbar: Die Anlage erfüllt nicht, was der Kunde erwartet, oder sie enthält Leistungen, die nie bewertet und bepreist wurden. Dann wird mühsam rekonstruiert, wer wann was gesagt hat.

Ablauf

So läuft es

  1. Schritt 1

    Änderungen erkennen

    Nachrichten zum Auftrag werden auf Hinweise auf geänderte Anforderungen geprüft: andere Leistung, zusätzliche Formate, geänderte Schnittstellen, neue Termine. Solche Stellen werden als mögliche Änderung markiert.

  2. Schritt 2

    Intern verteilen

    Projektleitung, Konstruktion und gegebenenfalls Einkauf erhalten einen Hinweis mit der ursprünglichen Nachricht. Niemand muss weiterleiten, damit die Information ankommt.

  3. Schritt 3

    Änderungsliste führen

    Jede erkannte Änderung erscheint in einer Liste zum Auftrag, mit Quelle, Datum und Status: offen, bewertet, mit dem Kunden vereinbart oder abgelehnt.

  4. Schritt 4

    Entscheidung durch die Projektleitung

    Ob eine Änderung angenommen wird und zu welchem Preis und Termin, entscheidet die Projektleitung. Die Bestätigung an den Kunden verfasst und versendet sie selbst.

Was sich ändert

  • Änderungswünsche gehen nicht im Postfach einer einzelnen Person verloren
  • Bei der Abnahme liegt eine Änderungsliste mit Belegen vor
  • Nicht bewertete Mehrleistungen fallen auf, bevor sie verbaut sind

Themen: Wissensmanagement im Maschinen- und Anlagenbau · Kommunikation im Maschinen- und Anlagenbau

Freigabestufe Rot

Nur der Mensch. Das System unterstützt, handelt aber nicht.

Zusagen zu Änderungen haben direkte Auswirkung auf Preis, Termin und Vertrag. Das System erkennt und verteilt intern; jede Erklärung gegenüber dem Kunden trifft und verfasst ausschließlich die Projektleitung.

Wie die Freigabestufen funktionieren →

Erstgespräch

Passt dieser Ablauf zu Ihrem Betrieb?

Im Erstgespräch sehen wir uns an, wie der Ablauf bei Ihnen heute läuft, welche Systeme beteiligt sind und ob er ein guter Einstieg ist. Unverbindlich.

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Häufig gestellte Fragen

Kontakt
Ersetzt das unser Änderungsmanagement im PLM?

Nein. Technische Änderungen werden weiter dort geführt. Die Liste hier stellt sicher, dass Kundenwünsche aus der Kommunikation überhaupt in diesen Prozess gelangen.

Was, wenn eine Änderung nur telefonisch besprochen wurde?

Dann fehlt eine Quelle, solange niemand eine Notiz anlegt. Wir empfehlen, telefonische Änderungen kurz festzuhalten; die Liste zeigt dann, dass eine schriftliche Bestätigung noch aussteht.